Behandlungsmethode: Homöopathie

Unsere Ausführungen und unsere praktische Vorgehensweise folgen der Grundlagenliteratur zu dieser Methode (Literaturhinweise siehe unten). Dort finden Sie auch eine tiefergehende Darlegung der Methode, der Wirksamkeit und die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntisse.

Was ist Homöopathie?
Die Homöopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode, die für sich alleine einge- setzt sehr wirksam ist, die aber auch mit anderen Therapieformen, und mit der so genannten Schulmedizin kombinierbar ist. Mit der homöopathischen Methode kann man sowohl chronische, als auch akute Krankheiten aller Art, wie z.B. Arthrose, Wirbelsäulen-Beschwerden, Muskel- rheuma, Hautkrankheiten, Ekzeme, Kopfschmerzen, Asthma, Schlaflosigkeit etc. behandeln.
Der Vorteil gegenüber der Schulmedizin liegt in der Nachhaltigkeit der Wirkung und in dem Verzicht auf chemische Arzneien. Der Homöopath bemüht sich, den ganzen Menschen mit all seinen Symptomen chronischer und akuter Krankheiten inklusive seiner seelischen und geistigen Empfindungen zu erfassen.
Durch intensive Befragung, gelingt es dem homöopa thischen erfahrenen Arzt, das Mittel zu finden, (es gibt etwa 2000 homöopathi- sche Mittel aus Pflanzen, Mineralien und Tieren), dass dem jeweiligen Krankheits- zustand am ähnlichsten ist. Es kommt also auch sehr auf die Mitarbeit und Selbstbeobachtung des Patienten an. Der Grundsatz der Homöopathie lautet: „Similia, similibus curentur“, was soviel bedeutet wie: “Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt“. Eine Krankheit wird also mit einer homöopathischen Substanz behandelt die, dem gesunden Menschen verabreicht, ähnliche Symptome hervorruft, wie die vorlie- gende Krankheit selbst.

Ein einfaches Beispiel:
Gibt man z.B. Allum cepa – das ist die Küchenzwiebel, so werden seine Augen tränen, es wird sich ein dünnflüssiges, wund machendes Nasensekret bilden, die Augen werden jucken und brennen, es wird Niesreiz auftreten, ähnlich wie wir es alle vom Zwiebelschneiden her kennen. Ein Patient, der nun eine Erkältung mit den oben genannten Krankheitszeichen durchmacht, kann durch eine kleinste Gabe Allum cepa, z.B. in Form von Globuli (kleinen Pillen), von diesen Symptomen befreit werden. Ein zweiter Patient, der auch erkältet ist, aber an anderen Symptomen wie Husten, Stockhusten, Zugempfindlichkeit, trockenen Schleimhäuten leidet, würde dagegen von der homöopathischen Küchenzwiebel nicht profitieren; er benötigt ein anderes Mittel, das wiederum genau seinen Symptomen entspricht.

Die Homöopathie versucht die bei Krankheit verminderten Lebens- und Abwehrkräfte zu stärken und die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen

Literatur:
Georgos Vithoulkas "Die Praxis homöopathischen Heilens", 6. Auflage 2005, Urban und Fischer
Georgos Vithoulkas "Homeopathy, Medicine for the new Millenium", 27. Auflage 2008, International Academy of Classical Homeopathy